Challenge Walchsee 70.3

Je oller, desto doller, könnte es auch heißen. Nachdem ich nun ein paar Triathlonveranstaltungen als Teilnehmer besucht hatte, wollte ich mir für das Jahr 2016 ein besonderes Ziel stecken. Gesagt getan. Challenge Walchsee 70.3 am 04.09.2016 im Land des räuberischen Bergvolkes, meine erste Mitteldistanz.
War zwar nicht die Wunschveranstaltung, aber der einzige Termin eines großen Rennens der sich mit unserem Urlaub vertragen hat. (damit keine Mißverständnisse aufkommen
Urlaub = nichts tun, oder3 x BBB = Beach Burger Beer ). Also blieben ab Mai genau 4 Monate Zeit den wohlgenährten Körper in Form zu bringen.
Da sich das Schwimmen dank Ralf Batri von den Freien Schwimmern zu einer Lieblingsdisziplin entwickelt hat, Laufen nicht das Problem sein sollte ( theoretisch ), rauf aufs Rad. Aber als Schönwetterfahrer ging einiger Urlaub für die langen Ausfahrten ( Winterberg, Maastricht usw. ) drauf, da die meisten Wochenenden doch recht feucht waren.

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Endlich war es soweit, Urlaub ab 01.09.2016. In Schwaigs angekommen als erstes die Ferienwohnung bezogen, und die Gegend sondiert. Freitags bin ich dann mit Thomas die Radstrecke abgefahren. 46 Kilometer und ca. 620 Höhenmeter. Kam mir gar nicht so tragisch vor. Samstags nach der Rennbesprechung sind wir dann noch die Laufstrecke abgelaufen, auch nur Schlappe 50 HM pro Runde. ( 4 Runden waren angesagt ). Kam mir auch easy vor. Also Bierkonsum eingestellt und warten auf Sonntag.

Raceday

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Meisterehrung vor toller Kulisse

von Peter Damjancevic

Am 11.09. fand das Spiel unserer Fortuna gegen die Franken aus Fürth statt. Kurz vor dem Anstoß sollten aber noch die rot-weißen Dreikämpfer – hier die Vereinsmeister der t3 Triathlon Vereinsmeisterschaft über die olympische Distanz– geehrt werden.

Um dem Ganzen einen passenden Rahmen zu geben, wurde diese Ehrung – durch den Leiter der Abteilung, Peter Damjancevic und dem Vorstandsvorsitzenden der Fortuna, Robert Schäfer –  auf dem Rasen der Arena vorgenommen. Während sich im Hintergrund die Spieler warmmachten, standen 15 Minuten vor Spielbeginn vor gut gefüllten Rängen die Triathleten im Focus.

meisterehrungDarunter Sascha Harbecke, der Vereinsmeister, und Olaf Götz, der den zweiten Platz erreichte. Leider nicht anwesend sein konnte Marcel Arand, der den dritten Platz bei dem im Juni ausgetragenen Wettkampf erreichte.

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Als alter Mann bei der Challenge Salou

„Hurra, endlich 50!“ log ich auf der Einladung zu meiner Geburtstagsfeier. Standesgemäß im Schrebergarten wollte ich mit Familie und Freunden feiern, als wäre ich nochmal 30.

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Im PS der Einladung hieß es: „Macht euch keinen Kopp wegen Geschenken, ich freue mich über einen kleinen Beitrag zu meinem Traumurlaub mit Claudia (Marathon in New York oder sowas in der Art Wink)“
Es wurde eine denkwürdige Sause, wir tranken und tanzten bis in die Nacht, so dass ich mir selbst einen Kopp gemacht hatte, einen dicken nämlich, wegen all der Biere. Als ich in diesem Zustand am nächsten Morgen so gut es ging die kleinen Beiträge zusammenzählte, war klar: ein Marathon würde zu popelig sein. Es musste „sowas in der Art“ werden.
Die Reisebeauftragte in der Familie fand nach einigem Hin und Her den geeigneten Wettkampf: Ein Halbmarathon. Mit vorheriger 90-km-Radtour. Und davor 1,9 km Planschen im Mittelmeer. Eine Halbdistanz der Challenge. In Salou an der Costa Daurada, Ende Mai. Für eine Langdistanz bin ich noch lange nicht gerüstet, aber die Hälfte hatte ich schonmal geschafft. Außerdem: Günstige Anreise mit dem Flieger in die Stadt mit dem Verein, der uns einst durch zwei böse Fouls den Europapokalsieg gestohlen hat, und vor allem moderate Temperaturen im Frühling, perfekt für einen Wettkampf und eine Woche Urlaub.
Fünf Jahre liegt meine erste Halbdistanz zurück. Damals hatte ich mir in der Vorbereitung eine „Schwimmschulter“ zugezogen und laborierte daran einige Zeit beim Physiotraining von Fortunas Bernd Restle. Das sollte mir diesmal nicht passieren. Ich würde mit einem Stabitraining allen Verletzungen vorbeugen. So der Plan. Mein Laufform war erfreulicherweise bereits im Dezember ziemlich gut und im Wasser hatte ich die Freien Schwimmer Düsseldorf an meiner Seite. Zweimal trainerangeleitetes Training pro Woche würden mich für das Mittelmeer fit machen.
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Dreihundertsiebenkommasechs Kilometer!

Drei Fortuna Triathleten, Drei Hundert Radkilometer, Drei Tage (?)

Weit gefehlt, eine solche Distanz absolvierten Frank Holzapfel, Adam Tyblewski und Peter Damjancevic am 28.05.2016 in einem Stück. Grund war das Radrennen „Mecklenburger Seen Runde“, das in diesem Jahr zum dritten Mal ausgetragen wurde.

Die drei rot-weißen Dreikämpfer (die Zahl Drei scheint sich hier durch den ganzen Bericht zu ziehen.. ) fuhren am Samstag Morgen um 06.10 Uhr in Neubrandenburg bei gutem Wetter los. Bis zur Stadtgrenze wurde man von der Polizei mit Blaulicht eskortiert, danach war „Feuer Frei!“ angesagt.

DreihundertsiebenkommasechsZu dieser Zeit waren bereits etliche andere Radsportler unterwegs, denn – der Start war schon am Freitag Abend möglich. Allerdings brachten sich diese Teilnehmer darum, die beeindruckende Landschaft rund um die Mecklenburger Seenplatte und u.a. dem Müritz Nationalpark zu genießen.

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Wintersport in Abu Dhabi

von Sylvia + Michael Janssen

FullSizeRenderWie üblich bei Familie Janssen geht Urlaub nicht ohne Wettkampf und deshalb standen zum Saisonauftakt in diesem Jahr gleich drei Wettkämpfe in Abu Dhabi auf der Agenda.

Den Auftakt machte der FINA Open Water World Cup, wo wir uns (aufgrund nicht vorhandenen Trainings) nur auf die halbe Meile getraut haben, was sich im Nachhinein auch als gute Wahl herausstellte, weil wir Triathleten ja unter Schwimmern nur müde belächelt werden. Als ich nach knapp über vierzehn Minuten (ok, nicht berauschend, aber ohne Training immerhin) auf die 800 Meter aus dem Wasser kam, war der Großteil der Mitstreiter schon lange duschen; Sylvia ließ sich dann noch ein wenig mehr Zeit, aber so ist das halt als Nicht-Schwimmer unter Schwimmern.

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Venlo/NL Halbmarathon

von Peter Damjancevic

Venlo3Nachdem einige von Fortunas Triathleten die Saison mit einer gemeinsamen Radtour ( und – wichtig: selbstgebackenem Erdbeerkuchen im Anschluss!) am 13.03.2016 eröffneten, folgte nur eine Woche später der erste „offizielle“ Wettkampf.

Insgesamt 14 Triathleten in Rot-Weiß standen an der Startlinie des Halbmarathonlaufes in Venlo/NL. Fast schon traditionell trifft man sich dort, um in die kommende Saison zu starten. Laut Veranstalter waren diesmal über 20.000 Athleten am Start, vom Bambinilauf über 500 Meter hin zu den 10 Kilometern bis zu „unserem“ Halbmarathon.

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Auswärtssieg in Frankfurt (und Finish beim IM Cozumel/Mexico)

Cozumel Finish 2015von Peter Damjancevic

29.11.2015 – 13.30 Uhr Frankfurt.

Fortuna Düsseldorf spielt gegen den FSV Frankfurt

29.11.2015 – 07.30 Uhr Cozumel/Mexico

Peter Damjancevic springt zeitgleich mit dem Anstoß 9.000 Kilometer entfernt in die Fluten der Karibischen See.

Den Spielern von Fortuna stehen 90 packende Minuten bevor, Damjancevic hingegen hat beim Ironman Mexico eine Distanz von 226 Kilometern vor sich. Beiden gemein ist das F95 Logo auf der Brust mit dem Unterschied, dass für Damjancevic nicht nach 90 Minuten Schluss ist.

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Höher(e Türme), Schneller(e Zeit), Weiter(e Anreise) – Kuala Lumpur Halbmarathon

von Björn Glaßmacher

Lumpur1Wenn Fortuna auf Reisen geht, heißen die Ziele auf der Landkarte aktuell Sandhausen, Heidenheim, vielleicht mal Berlin Köpenick. Dies muss aber nicht für die Triathleten gelten, deren Wettkampfstätten auch gerne mal in Österreich, Mexiko oder wie im Oktober in Kuala Lumpur, Malaysien liegen.

Mit rotem Shirt und Fortuna-Logo auf der stolzen Brust eint dies jedoch die Sportler aller Abteilungen. Mein Ziel war die Teilnahme am Halbmarathon, allerdings, dieser wurde abgesagt aufgrund starker Luftverschmutzung!

Für eine Mittelfeldspieler-Spieldistanz-Laufeinheit reichte es trotzdem, will heißen, es wurde alternativ ein 10-Kilometerlauf angeboten. Die Begeisterung der freiwilligen Helfer und verdutzten Zuschauer war dem „fremdartigen roten We(is)sen“ aus Du-e-is-se-do-ref gewiss. Zeit nebensächlich, Erlebnis grandiose! Einfach Fortuna!

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Sensationelles „Comeback“ unserer Sophie Fröhling

 – 6 Starts, 6 Siege, 4 NRW Titel , Sophie nicht zu schlagen –

 NRW_Titelvon Peter Fröhling

Nach ihrem schweren Armbruch mitten in der letzten Saison war es für Sophie im Jahr 2015 eine Art Neustart.

Dieser gelang schon im Vorfeld der Triathlon Saison mit Ihrer Titelverteidigung in der Damenwertung der Nike Winterlaufserie, gekrönt durch eine Verbesserung des Nordrhein-Rekordes über 10 Kilometer mit 38.49 Minuten in der Altersklasse W 14.

Somit hat Sie als 13-jährige nicht nur den 14 Jahre alten Rekord der W 14 um mehr als zwei Minuten unterboten (alt: 40.54 Minuten), sondern auch den der W 15 (alt: 40.05 Minuten).

In der Folge gewann sie nicht nur die Nordrheinmeisterschaft der W 14 über 2.000 Meter (hochgemeldet als W 13) sondern ließ auch den 15-jährigen Mädchen im gleichen Lauf keinerlei Chance. Die Zeit von 6.43,04 Minuten ist aktuell (Stand 09.2015) noch die bundesweite Jahresbestzeit laut der Leichtathletikdatenbank für Sophies Jahrgang.

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Challenge Walchsee 2015

von Thomas Jörg

Walchsee6Es sollte meine erste Mitteldistanz werden, und es sollte nichts schiefgehen.

Daher bin ich auch schon eine Woche früher angereist und habe meine Datsche auf dem Campingplatz Seespitz direkt am Wasser, also mit alltäglichem Frühstücksblick auf die ersten 1,9 Kilometer, abgestellt. Das Wetter war toll, irgendwas um 30 Grad bei einer Wassertemperatur von 25 Grad. Super. Um die Beine auf das einzustellen, was kommt, erst mal eine lockere Runde mit dem MTB. Wobei locker ist in Tirol relativ. Kurz noch Beistand von oben eingeholt. Kann ja nicht schaden.

Das tägliche Schwimmen im glasklaren Wasser des Walchsee ist ein Genuss.

Dann schlug das Wetter um. Dauerregen mit 14 Grad. Na klar, ich habe ja Urlaub. Dann noch ein Wassereinbruch im Wohnwagen, Gott sei Dank von oben und nicht von unten (so viel hat es dann doch nicht geregnet). Genug Aufregung für diese Woche.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Mittlerweile hatte ich neue Nachbarn. Peter, Petra und Wolf aus Bensheim. Peter hat mal Triathlon gemacht, aber die Sache mit dem Schwimmen… . Petra startet heuer schon zum vierten Mal bei der Challenge, trotz neuer Hüfte. Respekt. Mit Petra ging es auf die Radstreckenbesichtigung.

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